Solawi – gemeinsam Land bewirtschaften

Mittwoch, 10. Februar 202117:00 Uhr

Mit Anna Deparnay-Grunenberg MdEP, seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Grünen/EFA, und Uta Wentzky, Vorstandsmitglied in der Solawi Bodensee, diskutiert Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Bodensee und agrarpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, am Mittwoch, 10. Februar, von 17.00 bis 18.30 Uhr über das spannende Konzept der Solawis.

Moderatorin der virtuellen Veranstaltung ist Maria Heubuch, Bundestagskandidatin der Grünen für den Bodenseekreis, profilierte Agrarpolitikerin und bis 2019 EU-Abgeordnete für die Fraktion der Grünen/EFA.

Im Austausch geht es um Fragen wie welche Bedeutung haben Solawis EU-weit und wieso brauchen wir neue Formen der Landwirtschaft? Ute Wetzky erzählt von ihrer praktischen Erfahrung und vor welchen Herausforderungen die Solawi Bodensee steht. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, direkt Zoom-Meeting teilzunehmen und über den Chat mitzudiskutieren. Die Zugangsdaten sind unter Termine zu finden. Die virtuelle Veranstaltung wird außerdem live auf der Facebook Politiker Seite von Martin Hahn gestreamt.

Dem Zoom Meeting können Sie beitreten unter dem Link: https://us02web.zoom.us/j/82270997297?pwd=d0RmeVpDbXVQa0RDT3M5SllLZTN6dz09
Kenncode: 739026

Über Solawis:

Solidarische Landwirtschaft ist eine alternative Form der regionalen Gemüse-Versorgung. Landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden nicht über Supermärkte vertrieben, sondern direkt an die Mitglieder des Vereins verteilt. Die Verbraucher*innen, die ihre Solawi mitorganisieren und finanzieren, bilden zusammen mit den Erzeuger*innen eine Wirtschaftsgemeinschaft. Es gibt ein jährliches Budget, das alle Kosten, die auf dem Hof entstehen, einschließlich der Bezahlung der Gärtner*innen, deckt. Alle Verbraucher*innen, genauer Bieter*innen, die eine Gemüseanteil erhalten möchten, beteiligen sich mit einem fixen monatlichen Betrag und sichern den Erzeuger*innen so ein festes Einkommen. Die Verbraucher*innen erhalten jede Woche ihren Gemüseanteil. Fällt die Ernte zum Beispiel aufgrund von Wetterereignissen schlechter aus, bekommen sie weniger Gemüse. Am fixen Beitrag ändert sich nichts. Solidarische Landwirtschaft kann so auch dazu beitragen, die wirtschaftliche Existenz von Höfen zu sichern und damit die bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten.

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